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AERO Force Laufräder

Das Ende der Kompromisse

 

Lange Zeit musstest du dich entscheiden: Aerodynamik, Steifigkeit oder Leichtgewicht?

 

Mit dem neuen AERO Force Laufradsatz gehört diese Entscheidung der Vergangenheit an.

Wir haben das Beste aus den drei Welten kombiniert: Eine 50 mm Felgenhöhe und 32 mm Felgenbreite treffen auf ein Gewicht von 1.230 g. Dazu steife und aerodynamisch 4mm breite Carbon Speichen. Das Ergebnis ist Effizienz in jeder Situation (im Sprint, am Berg, im Radrennen).

Die Highlights im Überblick
  • 4 mm breite Aero-Carbonspeichen sorgen für maximale Steifigkeit und einen sportlichen Look.

  • Dank der extremen Steifigkeit der Speichen konnten wir die Anzahl am Vorderrad auf 20 Speichen reduzieren – das spart Gewicht und verringert den Luftwiderstand um 20 %.

  • Die edlen Naben in Metallic-Black runden das Design technisch wie optisch ab.

  • Am Hinterrad setzen wir auf eine 2:1 Einspeichung (16 Speichen Antriebsseite / 8 Speichen gegenüber). Das erhöht die Torsionssteifigkeit um 33 % und sorgt dafür, dass jedes Watt deiner Kraft direkt in Vortrieb umgewandelt wird. Du wirst es beim ersten Antritt spüren.

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Für viele sind Speichen aus Carbon etwas Neues

 

Wir haben bereits im Sommer 2019 mit unseren ersten Versuchen und Tests von Laufrädern mit Carbon Speichen begonnen (damals noch mit Felgenbremsen). 🙄

 

​Deswegen haben bereits viel Erfahrung uns wollen euch kurz die Besonderheiten und den Unterschied erklären.

 

Dazu habe ich auch einen Blog (Link) geschrieben.

 

Das Wichtigste steht auch im folgenden Abschnitt.

Dass sich Carbonspeichen im Vergleich zu Stahlspeichen „spritziger“ oder „lebendiger“ anfühlen, liegt vor allem an der physikalischen Kombination aus höherer Steifigkeit und geringerem Gewicht.

Hier sind die Hauptgründe für dieses veränderte Fahrgefühl:

1. Minimale Dehnung für „Direkte“ Beschleunigung

Der wichtigste Faktor für das spritzige Gefühl ist das Dehnungsverhalten unter Last. Während eine hochwertige Stahlspeiche bei einer Belastung von 200 kg etwa 2 mm nachgibt, dehnt sich eine Carbonspeiche unter derselben Last nur um ca. 1 mm.

  • Direkte Kraftübertragung: Da die Speichen weniger „federn“, reagiert das Laufrad unmittelbar auf jeden Antritt. Diese fehlende Verzögerung nehmen Fahrer als extrem schnelle, „direkte“ Beschleunigung wahr.

  • Kein Energieverlust: Während Stahl unter Trittkraft „arbeitet“, verhält sich Carbon extrem formstabil, wodurch die Kraft ohne Umwege auf den Asphalt gelangt.

2. Reduzierte rotierende Masse

Carbonspeichen sind deutlich leichter als Stahlspeichen (ca. 2,2 g bis 2,6 g gegenüber
4 g bis 4,5 g pro Speiche).

  • Gewichtseinsparung: Auf einen kompletten Laufradsatz gerechnet spart man allein durch das Speichenmaterial etwa 120 bis 150 g.

  • Agilität: Da es sich hierbei um rotierende Masse handelt, lässt sich das Laufrad mit weniger Kraftaufwand beschleunigen. Das Bike fühlt sich dadurch beim Einlenken in Kurven agiler und insgesamt „leichtgängiger“ an.

3. Höhere Seitensteifigkeit beim Wiegetritt

In Labortests sind Laufräder mit Carbonspeichen trotz oft geringerer Speichenanzahl
etwa 7 % bis 8 % seitensteifer als ihre Pendants aus Stahl.

  • Wenn du aus dem Sattel gehst und das Rad im Sprint oder am Anstieg von Seite zu Seite wirfst, verwindet sich das Laufrad weniger. Dieses direkte Feedback vermittelt ein Gefühl von maximaler Kontrolle und Effizienz.

4. Besseres Vibrationsmanagement

Trotz der hohen Steifigkeit wird das Fahrgefühl oft als hochwertiger beschrieben, da Carbon hochfrequente Vibrationen vom Asphalt besser dämpft als Stahl.

  • Stahl gibt Stöße eher direkt weiter, während Carbon diese „schluckt“, was den Fahrer weniger schnell ermüden lässt und zu einem geschmeidigeren, aber dennoch direkten Fahrgefühl führt.

Zusammenfassend

 

Das „spritzige“ Gefühl entsteht, weil das Laufrad durch das geringere Gewicht schneller auf Touren kommt und durch die extreme Steifigkeit sofort auf jeden Lenk- oder Impuls reagiert, ohne elastisch nachzugeben. 

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Endlich wieder die vorteilhafte 2:1 Einspeichung

 

Das Grundproblem bei jedem Hinterrad mit Kettenschaltung ist die Asymmetrie: Weil rechts die Kassette sitzt, müssen die Speichen dort sehr steil stehen. Links haben sie viel mehr Platz und stehen flacher. Das führt bei herkömmlicher Einspeichung (links und rechts gleich viele Speichen) zu einem massiven Ungleichgewicht der Speichenspannung.

Alle unsere Laufräder für Felgenbremsen haben seit 2013 diese Einspeichung. Mit der Weiterentwicklung zu Scheibenbremsen kam eine weitere Kraft hinzu, die von der Nabe über die Speichen zum Reifen übertragen werden muss. Die Bremskraft. 😒

Aufgrund der extrem geringen Dehnung der Carbon Speichen besteht damit die Möglichkeit die Speichenanzahl zu reduzieren.

Vorteile

 

Die 2:1-Einspeichung am Hinterrad (auch Triplet-Einspeichung genannt) bietet signifikante technische Vorteile in Bezug auf die Kraftübertragung und die Langlebigkeit des Laufrades.

​Maximale Torsionssteifigkeit

Die Torsionssteifigkeit ist entscheidend für die verlustfreie Umsetzung der Pedalkraft in Vortrieb. Bei der 2:1-Einspeichung werden auf der Zahnkranzseite (Antriebsseite) mit 16 Speichen doppelt so viele Speichen verbaut wie auf der gegenüberliegenden Seite. Da etwa 90 % der Antriebskräfte über die Zahnkranzseite übertragen werden, reduziert die höhere Speichenanzahl dort die Elastizität. Dies führt dazu, dass sich das Laufrad bei harten Antritten „härter“ anfühlt und direkter reagiert, da es sich unter Kettenzug weniger in Fahrtrichtung verwindet.

Homogene Speichenspannung

Ein konstruktives Problem herkömmlicher Hinterräder sind die unterschiedlichen Winkel der Speichen (ca. 7° auf der Zahnkranzseite gegenüber 4° auf der Gegenseite), was normalerweise zu einer ungleichen Vorspannung führt (ca. 50% : 100%).

  • Durch das 2:1-Verhältnis wird die Speichenspannung auf der linken und rechten Seite nahezu identisch.

  • Diese gleichmäßige Spannung verhindert, dass Speichen auf der entlasteten Seite zu locker werden, was die Hauptursache für Speichenbrüche ist.

FAZIT

Die 2:1-Einspeichung ist das mechanische Rückgrat, das die Vorteile der Carbon Speichen anwendet. Sie sorgt dafür, dass die AERO Force Laufräder auch nach tausenden Kilometern noch so stehen wie am ersten Tag und du beim Antritt ein Grinsen im Gesicht hast.

Bilder

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Technische Details​
AERO Force Daten.png
Hinweis

  • Carbon Speichen sind robuster gegenüber seitlicher Belastung als oft gesprochen wird. Hier ein interessanter Video zum Thema "Zerbrechlichkeit von Carbon Speichen".
     

  • ​Jedoch empfehlen wir unseren AERO Force Laufradsatz mit den Carbon Speichen nur für die Straße und Solo-Gravel-Fahrten in Gelände. Wer die umherfliegenden Steine bei einem Gravel Rennen kennt, weiß wovon ich rede.

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